Wer sammelt Spenden für wen?

Wer sammelt Spenden für wen? 2016-12-13T04:35:49+00:00

Wir sind eine Parea (ein Kreis Gleichgesinnter), eine Gruppe von Menschen, welche ihre Kräfte vereinen, um die Bewohner von Ikaria zu unterstützen. Auch du gehörst dazu!

Die Ikaria-Freunde

Panoramablick über die Nordküste von Ikaria

Schon seit einiger Zeit beschäftigte mich das Thema der Solidarität, seit Beginn der Krise um genau zu sein. Zuerst musste aber eine geeignete Plattform her, was mich und Martin Bachmann das ganze Jahr 2012 in Anspruch nahm. Ursula´s Ikaria begann ganz klein, aber plötzlich waren so viele Nutzer darauf aufmerksam geworden, dass wir das Potenzial dieser Webseite entdeckten und immer mehr ausbauten, bis zu dem was sie heute ist. Eins kam zum anderen. Alles kam in Bewegung. Ich hatte nichts ahnend einen Stein ins Wasser geworfen, und die konzentrischen Kreise wurden immer grösser und erreichten immer mehr Menschen. Da wurde mir die Kraft des Internets und des Networkings richtig bewusst. Nun haben wir die Grundlage und mit dieser Webseite ,,Ursula´s Ikaria“ eine seriöse Ausgangsbasis geschaffen.

Praktizierte Solidarität

Die Idee mit den Unterstützungsprojekten kam von euch und meine anfängliche Intension war, euch mit meiner Webseite so gut ich kann zu unterstützen, damit etwas ins Rollen käme. Ich musste aber bald festgestellen, dass die Hürden der Bürokratie, der Sprache und der Mentalität  in Griechenland schier unüberwindbar sind und wir in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Vereinen aus unterschiedlichen Gründen kaum etwas bewirken könnten.

Jedoch machte sich die Krise immer mehr bemerkbar und  gerade deshalb war es besonders wichtig zu handeln! Ikaria lebte ausschliesslich vom Tourismus der griechischen Unter- und Mittelklasse, diese war jedoch praktisch mehr oder weniger zusammengebrochen. So kamen keine Gelder mehr auf die Insel. Der Staat auf Sparkurs, ganz besonders was das Schul- und Gesundheitswesen anbelangt! Alle Errungenschaften der letzten zwanzig Jahre wurden praktisch über Nacht rückgängig gemacht. Staatsangestellte wurden zu Tausenden entlassen, Schulen zusammengelegt, Krankenstationen nicht mehr unterhalten und der gesamte staatliche Verwaltungsapparat aus Spargründen mit fatalen Folgen für die Inselbewohner auf die grösseren Inseln Samos, Syros oder Mytilene verlegt! Ungeachtet davon, dass es gar keine oder nur rudimentäre Schiffsverbindungen von Ikaria zu diesen Inseln gab! In jedem Fall musste eine anstrengende, kostspielige mehrtägige Reise auf sich genommen werden!

Jeder der sich solidarisch fühlt, kann sich durch eine Spende beteiligen!

Hier geht´s zu unseren Spendenkonten
Ja klar! Ich bin dabei!

Ich habe mich also entschieden zu handeln! Und du?

Wir können die Welt nicht verbessern! Aber ich habe mir vorgenommen, hier im Kleinen, vor Ort und gezielt etwas zu bewirken. Mit vereinten Kräften schaffen wir das!

Ich bin ständig auf der Suche nach unterstützungswürdigen Projekten und bemühe mich mit den Verantwortlichen/Betroffenen direkt in Kontakt zu treten. Da ich verhindern möchte, dass deine Spende irgendwo versickert, in falsche Hände kommt oder unverantwortlich damit umgegangen wird, werde ich unsere Aktionen vor Ort persönlich betreuen und dafür sorgen, dass unsere Spendengelder umwegslos in die Hände der Begünstigten kommen.

Lies über unsere aktuell laufenden Spendenaktionen:

Heizöl für die Schulen

Grundschule: Überdachung der Toiletten

Dir gefällt was Du gelesen hast und Du willst nichts verpassen?

Erhalte alle updates und Neuigkeiten direkt per Newsletter.
Ja gerne! Ich bin dabei!

Siehe auch

6 Kommentare

  1. Oskar Senn 16/09/2012 um 20:36 Uhr- Antworten

    Liebe Ursula, Wirklich mein allerherzlichstes Kompliment zu Deiner und Deinem Bruder geleisteter Gewaltsarbeit für die gesamte Darstellung Deines ‚Ursulas Ikaria‘. Auch herzlichen Dank für die Bekanntmachung der ‚Ikaria-Freunde‘. Ich hoffe, dass wir innert nützlicher Frist die nötigen Euros zusammen kriegen, damit die Schüler im Winter eine warme Schulstube haben. Mögen uns die Griechischen Götter dabei helfen. Ganz liebe Grüsse aus Elvetia – Oskar Senn

  2. Frank und Renate Müller 21/09/2012 um 15:39 Uhr- Antworten

    Liebe Ursula, voller Bestürzung – aber auch mit großer Bewunderung für Deine Initiative – haben wir die aktuellen Berichte über die Entwicklung in Ikaria im letzten „Ursulas Ikaria“ gelesen. Sofort haben wir uns Gedanken gemacht, wie auch wir, speziell bei dem Projekt „Heizöl für die Schule“, helfen können. Unsere Idee ist nun, eine Art „Freundeskreis Frankfurt“ ins Leben zu rufen, uns mit einigen Bekannten – ebenfalls Ikaria-Fans – zusammen zu setzen und zu besprechen, was wir unternehmen können. Klar – eine Spende wird dabei auch herauskommen. Da wir aber alle nicht übermäßig begütert sind, wird diese nicht allzu große Dimensionen haben. Wir hoffen aber, weitere Gleichgesinnte aus dem Raum Frankfurt zu finden, um evtl. Hilfe zu bündeln und ggf. noch andere Ideen zu entwickeln. Aus diesem Grund haben wir auch Helga und Dimi gebeten, unsere Mail-Adresse an Stammgäste der Villa Dimitri aus dem hiesigen Raum weiter zu leiten mit der Bitte, sie mögen sich doch in der Angelegenheit „Praktizierte Solidarität für Ikaria“ einmal bei uns melden. Vielleicht kannst Du, Ursula, in dieser Hinsicht uns auch mit hier ansässigen Leuten zusammen bringen? „Wir“ ist Renate, Lehrerin und Konrektorin einer Grundschule in Offenbach, Griechenlandkennerin- und Liebhaberin mit sehr guten Kenntnissen der griechischen Sprache und Frank, selbständiger Versicherungs- und Finanzberater in Oberursel – ebenfalls ein bekennender Griechenland/Ikaria-Fan.

    Wir freuen uns auf eine baldige Antwort von Dir, sodaß wir bald „loslegen“ können!

    Liebe Grüße
    Renate und Frank

    • Ursula 22/09/2012 um 08:32 Uhr- Antworten

      Hallo Frank und Renate
      ich bin beeindruckt, was ein kleiner Stein alles ins Rollen bringen kann! Ich finde eure Idee toll, denn vereinte Kräfte sind doppelte Kräfte und bringen wieder neue Ideen. Ich kann jedoch aus Gründen des Datenschutzes keine Adressen herausgeben, abgesehen davon, dass ich von den meisten Lesern nur eine emailadresse habe und nicht weiss, wo jeder zuhause ist.
      Ich kann euch aber meine Plattform „Ursulas Ikaria“ als Werbefläche für euer Vorhaben in der Angelegenheit „Praktizierte Solidarität für Ikaria” anbieten, genauso wie damals für den „Unterstützerkreis“, und euch hier vor Ort mit allen Kräften unterstützen. Schreib einfach einen kurzen Artikel über eure Pläne und ich werde ihn publizieren. So kannst du viele neue Ikaria-Fans erreichen und hoffentlich einige zum mitmachen gewinnen.
      Herzliche Grüsse aus Ikaria
      Ursula

  3. Dorly Pusch 11/12/2012 um 19:22 Uhr- Antworten

    Liebe Ursula, ich finde es ganz fantastisch was ihr macht. Wir hatten 18 Jahre ein Haus auf dem Peleponnes, am Golf von Korinth, das wir 2007 verkauft haben. wir konnten uns mit dem neuen Griechenland im Eurowahn, nicht mehr identifizieren. Der Absturz war tief, von vielen Freunden wiessen wir , wie schlimm die Situation ist.
    Ganz herzliche Gruesse und viel Erfolg,
    Dorly

  4. Wiebke 24/04/2013 um 22:33 Uhr- Antworten

    Hallo Ursula,
    das hört sich gut an, was Du da machst. Ich bin ein ‚alter‘ Ikaria-Fan. In den achtziger bis ca 95 war ich regelmässig in Armenistis. Weißt du übrigens, wer noch Ikaria-Fan ist bzw war? Der bekannte israelischen SChriftsteller Amoz Oz . Er war damals wohl mehrfach inkognito da um zu schreiben, wohnte bei Thula. Ich traf ihn mal im Spätherbst und hab erst im Nachhinein realisiert, mit wem ich da zufällig einen Abend verbracht hatte – wir waren im Nov. die einzigen Touris weit und breit. Damals war er noch nicht so bekannt wie heute, ich glaube, kein Mensch auf Ikaria ahnte jemals, wer er war, sie wussten nur: ein schreibender Israeli. Er verkroch sich tagelang in Thulas billigsten, dunkelsten Zimmerchen (die es heute sicher so nicht mehr gibt!). Ich erwähne das, weil ich glaube, es gibt eine Menge Leute, die ziemlich bekannt sind, und einen Faible für Ikaria hatten oder haben… Ich wohnte meist bei Kikki und ihren Leuten.. Bis ich 93 meinen norwegischen Mann auf der Fähre zwischen Paros und Samos kennen lernte. Dann waren wir 95 vor der Hochzeit das letzte mal in Galiskari. Und seither nicht mehr. Inspiriert durch deine Nachrichten und auch weil bei uns das Jubileum ansteht, wollen wir jetzt im Mai wieder kommen. Und ich denke, Deine Seite ist da auf jeden Fall sehr hilfreich!!!
    Herzlichen Gruß von Wiebke (damals auch lokal unter Wicky bekannt)

    • Ursula 27/04/2013 um 10:55 Uhr- Antworten

      Da hast du sicher recht. Viele kommen ikognito, weil Ikaria einfach ein Geheimtipp ist und es sich hier so herrlich vom Altagsstress abschalten lässt. Danke für deine netten Worte zu unserer Seite! Ich versuche mein Bestes!

Hinterlassen Sie einen Kommentar