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Ikarias schönste Sandstrände Messahti und Livadi

Das sind die zwei grössten und schönsten Sandstrände Ikarias, im Gegensatz zu den sonst vorherrschenden Kiesstränden und Felsenbuchten. Zwischen den beiden Stränden führt die Strasse nach Raches.

Livadi

Der erste, von Armenistis aus gesehen, heisst Livadi. Ein Bach (Charakas) der aus den Bergen kommt mündet dort und bildet am Strand ein Becken mit Süßwasser, in dem sich viele Süßwasserschildkröten tummeln. Das Meer wird relativ schnell tief. Wenn ihr eine Maske habt könnt ihr ein paar Meter vom Strand ein Bootsgerippe unter Wasser beobachten. Und besonders reizvoll ist es natürlich zum Fels hinaus zu schwimmen. Man kann Sonnenschirme und Liegen mieten, was aber bei 5€ pro Schirm und 2Liegen nicht besonders günstig ist. Ihr könnt aber problemlos euren eigenen Schirm mitnehmen und euch einfach in den Sand legen.

ARMENISTIS SURFER VON NIKARIA GR

Messahti

Messahti kann über die Klippen zu Fuss erreicht werden. Dieser Strand ist noch größer als Livadi, ganz links Richtung Armenistis ist das Wasser sehr seicht. Hier gehen bevorzugt alle griechischen Familien mit ihren Kleinkindern und ältere Leute baden. Man trifft fast nur auf Griechen.

In der Mitte des Strandes aber, dort wo die Wellen des Meltemi im August am höchsten schlagen, hat sich ein richtiges kleines internationales Surferparadies entwickelt. Dort tummelt sich die Jugend, die Strandkneipen spielen laute Musik und die Surfer zeigen ihr Können. Es gibt sogar eine kleine Surfschule, Tretboote und Kanus zu mieten. Dies gilt hauptsächlich für den August (griechische Schulferien) in der Vor- und Nachsaison ist es auch hier ganz ruhig und beschaulich.

An beiden Stränden ist nackt baden verboten und oben ohne wird auch nicht gerne gesehen, aber geduldet. Ganz besonders am Messahti (Μεσακτή) in der seichten Familienecke möchte ich euch raten, dies zu unterlassen.

Wildes Campen verboten! ist auch verboten. Seit das Flusstal von Nas keine schattenspendenden Platanen mehr bietet und somit nicht mehr attraktiv ist, fallen die wilden Camper im Juli, August wie die Heuschrecken über die beiden  Strände her. Dies ist letztes Jahr so sehr aus dem Ruder gelaufen, dass heuer sofort die Gemeinde und die Polizei anrückt, sobald sie nur den Verdacht auf wildes Campen haben. Also wenn unbedingt mit Rucksack und Zelt unterwegs, dann lieber gleich auf eine Insel mit Camping-Platz.

Wenn es stürmisch ist, sollte man sich vor den hohen Wellen in Acht nehmen und ich rate euch ganz dringend nicht weit hinaus zu schwimmen. Es gibt an beiden Stränden sehr starke Unterwasserströmungen, die man leicht unterschätzen kann. Jedes Jahr ertrinken ein paar Unvernünftige! Die Surfer ziehen immer wieder in Seenot geratene Schwimmer heraus, aber es gibt leider auch immer wieder Unglücke, wo keiner sein eigenes Leben für einen Wahnsinnigen riskieren möchte.

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