Grundschule: Trockenen Fußes zur Toilette

Grundschule: Trockenen Fußes zur Toilette 2016-12-13T04:35:42+00:00

Februar 2016 – Mission completed

Stand Januar 2016

Grundschule Spendenprojekt Kindertoiletten Jungenstoilette mit überdachtem Durchgang zur Mädchentoilette

Die Arbeiten an der Überdachung der Kindertoiletten haben begonnen.

Gestern wurde ich in die Grundschule gerufen. Mit unserem Projekt für die Kindertoiletten ginge es vorwärts! Die Schulleiterin der Grundschule in Christos-Raches Polixeni Papamihail bat mich aufgeregt Fotos für unsere Spender zu machen. Immerhin ist seit dem Durchbruch der Türe ein gutes Jahr vergangen. Lies meinen Bericht dazu.

Stand Dezember 2014

Die Unterstufenleiterin Polixeni Papamihail schreibt uns am 18.11.14:

Frau Kastanias

wir unterrichten Sie, dass die Arbeiten am neuen Ausgang aus unserem Schulgebäude, wie Sie ja bereits wissen, fertig gestellt und die Türe zur Nutzung unseren Schülern und Lehrern übergeben worden ist.

Wir übergeben Ihnen mit diesem Schreiben die Überweisungsquittung von 1392€ aus Ihrer Spende für den Handwerker Herrn Manoli Niko, welcher die Türe angefertigt und eingebaut hat.

Das restliche Geld Ihrer Spende verbleibt auf unserem Konto für die Erstellung eines Schutzdaches, sobald die notwendigen Begutachtungen und Bewilligungen der offiziellen Stelle der Gemeinde Raches eingegangen sind.

Wir bitten Sie unseren Gönnern und Freunden unseren persönlichen herzlichen Dank, aber auch den Dank der gesamten Schulgemeinde für Ihre Unterstützung zu überbringen.

Unterschrift: Die Schulleiterin Polixeni Papamihail

Stand November 2014

Gespendete Summe: 3000€

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Spender und Spenderinnen!

Wie freu ich mich doch, euch endlich die nagelneue Türe präsentieren zu dürfen! Am meisten freuen sich jedoch die Kinder, denn es ist schon ganz schön kalt und regnerisch geworden… Aber jetzt ist das Gebäude erst mal wieder dicht und der Weg zur Toilette auf ein Minimum verkürzt.

„Die Feinarbeiten kommen noch und dann wird das Schutzdach in Angriff genommen“, so die Schulleiterin Polyxeni Papamihail. Sie hat ganz viele Pläne. Wir freuen uns über ihre Initiative und Geduld, sich mit den Behörden rumzuschlagen!

Stand Oktober 2014

Die Bauarbeiten an der Primarschule haben endlich begonnen! Zum Beweis die vorher- und Nachherfotos. Vor einigen Tagen erhielt ich endlich den ersehnten Anruf der Schulleiterin Polixeni Papamihail. Alle bürokratischen Hürden sind genommen und die 80cm breite Hauswand ist endlich durchbrochen worden. In einigen Tagen, inshallah,  kann dann die neue Tür eingesetzt werden! Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten!

Fenster nach DurchbruchInnen nach Durchbruch
Fenster der Schule vor DurchbruchInnen vor Durchbruch

Stand Juni 2014

Die Bauarbeiten beginnen in den Sommerferien! Die griechischen Bürokratiemühlen mahlen langsam! Die Schulleiterin hat mich gestern in einem offiziellen Schreiben unterrichtet, dass immernoch nicht alle Bewilligungen (die Schule ist ein öffentl. Gebäude!) eingegangen sind, sie aber Zusage von der Gemeinde für den definitiven Beginn der Bauarbeiten in den Sommerferien hat. Anm. von Ursula: leider ist der Baubeginn wieder an einer Bürokratischen Feinheit hängengeblieben! Die Sommerferien konnten nicht genutzt werden. Wir alle üben uns in Geduld.

Grundschule Raches

Stand März 2014

Die Bauarbeiten beginnen! Das Geld hatten wir Dank eurer grosszügigen Spenden  schon seit Februar gesammelt, warteten aber mit der Überweisung bis das amtlich vorgesehene Prozedere mit Einreichen des Baugesuchs, Erlaubnis, Gutachten des Architekten, Kostenvoranschlag, usw. überstanden war. Nun konnten wir den gesammelten Betrag von 3000€ an die Schule direkt überweisen und die Bauarbeiten beginnen definitiv! So das Versprechen.

Spendenaufruf Dezember 2013

Neben der Heizölversorgung im Winter gibt es in unserem Dorf Christos Rahes einen weiteren Bedarf im Schulbereich, der aus öffentlichen Mitteln  zur Zeit leider nicht finanziert werden kann.
Es geht um die Schülertoilette der hiesigen Grundschule. Sie liegt außerhalb des Schulgebäudes und ist von innen her nicht erreichbar. In der trockenen und warmen Jahreszeit kein Problem, aber sobald die Herbst- und Winterstürme wehen (und das tun sie auf der Höhe von 500 Meter ü.M.  gewaltig), kommt es oft zu sinthflutartigen Regenfällen. Die Kinder sind dann nach dem ca. 50 Meter langen Weg total durchnässt, wenn sie beim Toilettenhäuschen eintreffen. Zurück sieht es  nicht anders aus.
Hinterher in nassen Kleidern im ohnehin nur sparsam beheizten Klassenzimmer zu sitzen, ist vor allem für die ganz Kleinen nicht eben  gesundheitsförderlich.

Daher kam die Idee auf, an der östlichen Stirnwand der Schule, die an das separate Toilettenhäuschen grenzt, eine Tür durchzubrechen und den Abstand zwischen Türausgang und Toilette offen zu überdachen. Nach dem Angebot eines örtlichen Handwerksbetriebs würde der Mauerdurchbruch samt Tür mindestens 1000.- € kosten. Für die Überdachung des Zwischenraums wäre mit weiteren 2000.- €  zu rechnen.
Der relativ hohe Preis für den Durchbruch erklärt sich übrigens aus der traditionellen Bauweise der Schule, deren 80 Zentimeter starke Außenmauern aus Natursteinen errichtet wurden. Eine Öffnung kann dadurch zu statischen Problemen führen und muss von einem Spezialisten sehr sorgsam vorgenommen werden.

Wie bereits einleitend erwähnt, fehlt für diese Maßnahme aber das Geld und es wäre höchst erfreulich, wenn durch großherzige Spenden, zu denen wir hiermit aufrufen, den Kindern ihr Schulalltag verbessert werden könnte. Wir wenden uns dabei an alle, die Ikaria kennen und lieben gelernt haben und/oder die hier lebenden Menschen in der schweren Zeit der Krise unterstützen möchten.

Praktizierte Solidarität:

wenn du dich also solidarisch fühlst und helfen möchtest, kannst du mit einer kleinen Spende zur Unterstützung der Grundschule beitragen! Die Kinder von Raches danken es dir ganz herzlich! Zu den Spendenkonten…

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Siehe auch

3 Kommentare

  1. Renate & Frank Müller 24/02/2014 um 14:07 Uhr - Antworten

    Natürlich werden wir auch zu diesem Projekt etwas beitragen. Und im August können wir dann die (potentielle) „Baustelle“ selber in Augenschein nehmen. Herzlichst Renate & Frank

  2. Edgar Schröder 10/04/2014 um 11:50 Uhr - Antworten

    „Die Kinder sind dann nach dem ca. 50 m langen Weg total durchnässt, wenn sie beim Toilettenhäuschen eintreffen. Zurück sieht es nicht anders aus. Hinterher in nassen Kleidern im ohnehin nur sparsam beheizten Klassenzimmer zu sitzen, ist vor allem für die ganz Kleinen nicht eben gesundheitsfördernd.“ – Das kann ich gut verstehen, die Begründung erscheint dennoch etwas fadenscheinig. Eine Baumaßnahme für ca. 3000 € mag zwar in anderen Ländern noch als relativ billig gelten, für die örtliche Gemeinde ist es allerdings kein Pappenstiel. Hier drängt sich aber die Frage auf, ob das Tragen von PVC-Regenmäntel in diesem Fall nicht die geeignetere Methode wäre!? Es wäre nicht nur billiger und schneller zu organisieren, sondern auf jeden Fall auch verhältnismäßiger im Hinblick auf die beschriebene Problemstellung!

    • Ursula 11/04/2014 um 18:45 Uhr - Antworten

      Lieber Edgar, du hast offensichtlich noch nie einen Regensturm auf einer griechischen Insel, insbesondere in der Ost Ägäis erlebt, wo es buchstäblich fast quer regnet bei Windstärke 10! Es ist praktisch unmöglich die ganz Kleinen während eines solchen Sturmes überhaupt nach draussen zu schicken. Sie sind dann gezwungen „auszuhalten“ bis das Gewitter vorbei ist, oder auf einen Plastikeimer zu gehen. Winter heisst bei uns Regenzeit: Ende November bis April. Deine Idee mit den Regenschützen ist sicherlich gut gemeint, zweifelsohne, aber natürlich haben die Kinder Regenschütze und -schirme, aber mit einem Regenschirm würde man bei solchem Wetter ganz einfach davonfliegen.
      Gestern hat es während einem solchen sinthflutartigen Platzregen so stark gehagelt, dass es bei mir im Garten alle Tomatensetzlinge zerschlagen hat. Da möchte man kein Kind nach draussen schicken, glaub mir!

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