Ikariotische Liebeserklärung (Ein Leserbrief)

Unsere allmorgendliche Begegnung in Therma, Leserbrief

Liebe Ursula!

Erst einmal möchte ich dir von Herzen ein gutes Neues Jahr wünschen!

Sehr gerne wollte ich dir mitteilen, dass dein Blog uns im Oktober 2017 einen so wunderschönen und doch sehr spontanen Urlaub beschert hat. Wir (mein Mann Alex und ich) hüpften so über die Kykladen, als wir auf dem Weg von Syros nach Naxos ein sehr nettes griechisches Paar von der Insel Syros auf der Fähre kennenlernen durften (zwischen 40 und 50, alternativ Lebende, wie wir). Die beiden gaben uns den dringenden Tipp auf Ikaria vorbei zu hüpfen. Das würde sich wirklich lohnen! Iannis Vater war als Linksintellektueller dort schon in den 50er Jahren im Exil. Wir sprachen über Rebetiko und den Träumen von einer besseren Welt.

Eine Woche später kamen wir mitten in der Nacht in Agios Kyrikos an und liefen mit unseren Rucksäcken bepackt im Vollmondenlicht nach Therma, wo wir eigentlich nur 2 Nächte bleiben wollten, woraus 1 Woche wurde. Herzlich wurden wir dort empfangen und mit allem versorgt, was wir brauchen um uns pudelwohl zu fühlen. So nahmen wir auch an unserem ersten Panigyri teil, die für uns zu einem rauschenden Fest wurde.

Wir hatten das unglaubliche Glück, dass wir überall auf Ikaria so interessante Menschen trafen, die uns vieles von ihrer Insel und ihrer Geschichte erzählten. Dein Reiseblog war immer zugegen. Vieles, was du so wunderbar beschrieben hast, fanden wir (Strände, heiße Quellen) und hatten das Glücksgefühl von erfolgreichen Pfadfindern. Nach einer Woche zogen wir weiter nach Armenistis, wo wir uns auch sehr wohl fühlten. Wir haben sogar versucht, dich in Raches zu besuchen, um dir herzlich für deinen Blog zu danken! Du warst aber leider nicht im Laden, so hatte ich mir vorgenommen, dir zu schreiben!

Wir wollen gerne dieses Jahr wiederkommen (je nachdem, wie es unsere Projekte zulassen (wir arbeiten beide am Theater). Vielleicht klappt es dann, dass wir uns sehen. Wir waren vorher beide schon Griechenland-Fans, aber diese Insel hat nochmal einen ganz besonderen Platz in unserem Herzen. Wir spielen sogar mit dem Gedanken uns dort eine Zweitwohnmöglichkeit zu leisten und bräuchten diesbezüglich jemanden, der uns ein paar Fragen beantworten kann. Bist du vielleicht im Spätsommer 2018 (September/Oktober) auf Ikaria?

Wir würden uns sehr über ein Treffen freuen!

Herzliche Grüße,

Gesine und Alex aus Stuttgart

Gesine und Alex, Ikariotische Liebeserklärung, Leserbrief

Liebe Ursula!
Gerne kannst du meine Mail in deinem Blog posten… warum nicht! Ist ja eine ikariotische Liebeserklärung!
Ja, wir waren in deinem Laden und haben dort einen etwas schüchternen, sehr hilfsbereiten, hübschen Jugendlichen getroffen. Ich schätzte ihn auf 16!
Im Anhang findest du ein paar Fotos. Wir haben auf Ikaria kaum fotografiert. Wir waren so entspannt, dass wir oftmals gar nicht daran gedacht haben. Auf einem Foto siehst du unsere allmorgendliche Frühstückbegegnung in Therma. Leider konnten wir uns kaum unterhalten, weil wir (noch) kein griechisch sprechen. Aber wir haben es immer geschafft uns auszutauschen. Diese lustige Runde schickte uns auch zum Panigiri!
Ich grüße dich ganz herzlich aus dem gerade sehr verregneten, kalten Stuttgarter Winter!
Gesine und Alex


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Mein Filmtipp: Die deutschsprachige Culture-Clash-Komödie: Highway to Hellas – Zum Totlachen, liebenswürdig, zynisch, ehrlich, so lustig! Könnte in Ikaria spielen! Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund der Finanzkrise auf der fiktiven griechischen Insel Paladiki. Die Inselgemeinde hat für ihr Öko-Tourismusprojekt „Galapagos in Greece“ einen Kredit von einer deutschen Bank erhalten und als Sicherheit ihr nichtexistierendes Elektrizitätswerk, das Krankenhaus und den Strand verpfändet… Hier kaufen

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