Brote wie früher

Bei uns in Deutschland gibt es Bäckereien mit großem Sortiment und großer Auslage von Produkten. Hergestellt werden z.B. die meisten Brotsorten aus Fertigmischungen und schmecken deshalb alle gleich und mir nicht besonders gut. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach besonders gut schmeckenden Brotsorten.



Auf Tipp unserer Vermieterin haben wir zuerst den Bäcker auf der rechten Seite vor Raches gefunden. (Die Backstube von Dimitra, mit traditionellem Holzofen, Anm. von Ursula). Eigentlich ist es nur eine Backstube ohne Verkaufsraum. Aber den braucht man bei ca. 5 Produkten auch nicht. Dort gibt es an Werktagen wohl ab 11 Uhr noch warme Produkte. Ein oder zwei Sorten Brot und Kuchen. Es gibt auch leckere Brötchen in welche Feta-Käse eingebacken wird. Übrigens, wenn der Bäcker geschlossen hat, gibt es das Brot 100 m weiter bergab im Supermarkt auf der gleichen Straßenseite.

Beim Essen in einer Taverne in Nas fanden wir das nächste bemerkenswerte Weißbrot. Auf Nachfrage erklärte die Wirtin, dass es aus Agios Dimitrios stamme (Die Backstube von Sokratis, auch mit traditionellem Holzofen, Anm. von Ursula). Gefunden haben wir den Bäcker hinter der Gaststätte ,,Platane“. Die Backstube besteht nach außen nur aus der Eingangstür und einem vergilbten Schild darüber. Dort gibt es neben dem üblichen Weißbrot auch leckere Gemüse- oder Käsepitas zu kaufen, manchmal sogar Pizza mit frischen Tomaten. Mit dem Bäcker konnten wir uns allerdings nicht verständigen, da wir kein griechisch sprechen.

Übrigens bei unserem nächsten Besuch im September 2012 werden wir frisches Weißbrot beträufelt mit Olivenöl von Ursula probieren, ein Imbiß wie wir ihn in Italien kennen gelernt haben. Bestimmt sehr lecker!

Für den, der Kuchen mit Schokoladenüberzug mag, empfehle ich den Zucker-Bäcker in Armenistis zwischen der Brücke und dem Abzweiger nach Raches auf der linken Seite. Er hat zwei Kuchen mit Überzug aus (Zartbitter?-) Schokolade, die uns sehr gut schmecken (leider). Der eine hat die Form einer Maus! Sehr lecker!!!


Geschrieben von Herbert Schütz, Friedeburg

Meine neue Lebensgefährtin wollte mir im Urlaub 2005 die griechische Insel Ikaria zeigen, auf der sie schon häufig Urlaub gemacht hatte. Beim Spaziergang von Armenistis nach Nas entdeckten wir die malerische ,,Villa Dimitri“. Ein Autovermieter erzählte uns, daß man dort sogar wohnen könnte und eine Deutsche die Wirtin sei. Im September 2008 war es dann soweit. Die Vermieter Helga und Dimitri betreuen ihre Gäste und die Anlage vorbildlich, so dass wir im September 2012 zum fünften Mal dorthin reisen. Wir wandern, erkunden die Insel und pflegen das Strandleben.


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2016-12-13T04:36:03+00:00 Juli 17th, 2012|0 Kommentare

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