Krise: Die einzige Möglichkeit Griechenland zu helfen…

Man hört und liest in der letzten Zeit, erschreckend viele Meinungen über die Lage in Griechenland vom Typ: die   sollen mal endlich ihre Finger rausnehmen und anstatt auf den Strassen zu randalieren, anfangen zu arbeiten!!! Wäre schön, wenn das so einfach wäre!!!

Viele Menschen hier in Griechenland sind hoffnungslos, haben ihre Arbeit, ihre Wohnung, ihre Existenz und ihre Selbstachtung verloren. Seit Monaten werden Tausende entlassen und die Aussichten einen neuen Job zu finden sind gleich null. Man bedenke: hinter fast jedem entlassenen Staatsangestellten harrt eine Familie ihrem Schicksal! Schulpflichtige Kinder, Grosseltern, laufende Rechnungen usw.

Renten und Löhne werden nur noch teilweise oder gar nicht mehr ausbezahlt und alle Löhne werden drastisch gekürzt, während die Lebenskosten stetig steigen, so dass es nicht mehr zum Überleben reicht. Sondersteuern werden über Nacht erhoben und um die Bezahlung zu erpressen, wird bei Nichtbezahlen mit dem Abdrehen der Stromzufuhr gedroht! Das sind Maßnahmen in einem so genannten zivilisierten Europa!

Griechenlands Wirtschaft ist am Boden! Die Mittelschicht ist völlig kolabiert und die Unterschicht hat ein schweres Los zu tragen.

Die einzige Möglichkeit Griechenland aus der Krise zu helfen, ist meiner Meinung nach, es zu bereisen…

Die Unruhen und die Krise werden die Feriengäste am Strand kaum betreffen.

Der Tourismus ist für Griechenland einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren und kommt den Einheimischen direkt zugute, indem er ihnen und ihren Familien wieder auf die Beine hilft… Es ist wichtig, dass die Bevölkerung nicht im Stich gelassen wird. Für viele Familien sind die Vermietungen ihrer kleinen Pensionen und Zimmer eine wesentliche Einnahmequelle. Auch all die kleinen Studio’s, Tavernen und ,,Tante-Emma-Läden“abseits ausgetretener Touristenpfade wie in Ikaria leben und sterben mit dem Tourismus!

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2016-12-13T04:36:03+00:00 Dezember 16th, 2011|5 Kommentare

5 Kommentare

  1. Bete F. 05/05/2012 um 14:24 Uhr- Antworten

    Liebe Ursula! Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du in dieser für die Griechen so schweren Zeit Öffentlichkeitsarbeit machst, den Griechen und uns Mut machst, dass wir den Griechen helfen können, wenn wir bei Ihnen Urlaub verbringen, uns auf ihre Kultur einlassen und adäquat mit ihrer Situation umgehen,auf Augenhöhe, mit Wertschätzung und nicht belehrend.Dies schreibt Dir ein langjähr. Griechenland Fan

  2. Oskar Senn 15/05/2012 um 20:22 Uhr- Antworten

    Ich kann mich nur anschliessen. Kommt und besucht z.B. Ikaria – eine Insel die noch nicht vom Massentourismus überschwemmt ist. Ich durfte in einer speziellen Sache dort das wirkliche reelle Griechenland erleben! Und kommt bei Ursula zum TANZEN, es ist jedesmal ein Fest für die Seele und die Schwingungen werden aktiviert. Ich habe Dir schon einmal gesagt, eigentlich solltest Du vom Griechischen Staat eine Kulturauszeichnung erhalten ! Ein Freund aus der Schweiz Oski

  3. Regina Schaffer 17/05/2012 um 09:21 Uhr- Antworten

    Hallo Ursula, ich bin ganz Deiner Meinung. Was aber auch ändern sollte: diese all-inclusive-Hotels! Das macht allen Tavernen den Gar aus. Viele Reisebüros bieten nur noch diese Art Hotels an. Und da nun auch wir alle auf unser Geld schauen, denken viele, dass diese Angebote billiger kommen, also: nichts wie los ins „Gefängnis“, denn das ist es meiner Meinung nach. Da man ja alles bezahlt hat im Hotel, besteht kein grosses Interesse draussen nochmal zu bezahlen. Dabei entgeht einem so eine Menge: GUTES griechisches Essen in kleinen Tavernen (ich rede nicht von denen an den Strandpromenaden) die Athmosphäre, der Kontakt mit den Einheimischen usw. Liebe Grüsse aus der Schweiz, Regina

    • Ursula 17/05/2012 um 15:03 Uhr- Antworten

      Liebe Regina, du hast absolut recht! Genau das versuche ich auch in meinen Tanzferien zu vermitteln, den Kontakt mit den Einheimischen, den Blick hinter die Kulissen, das aufeinander zugehen und verstehen lernen! Danke für deinen Kommentar und ganz herzliche Grüsse aus Ikaria
      Ursula

  4. Elisabeth Götz 17/06/2012 um 13:09 Uhr- Antworten

    Ja es wird tatsächlich viel dummes Zeugs über Griechenland und die Griechen
    geredet! Aber wie heisst es in der Bibel: „Wo viele Worte sind, geht es ohne Sünde nicht ab“.
    Ich persönlich hoffe und bete, dass die Wahlen so ausfallen, dass es das Beste ist
    für das Griechische Volk. Ich sage immer, “ Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“!

    Chairetismata apo Lisa

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